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Hummel, Hummel!

Der Namensgeber dieses klassischen Hamburger "Schlachtrufes", der Stadtsoldat Christian Hummel, hat eigentlich mit der Geschichte nicht viel zu tun. Richtig ist, dass er wegen seiner Döntjes beliebt war und von den Gassenjungs mit einem fröhlichen "Hummel, Hummel!" gegrüsst worden sein soll. Nichtsdestrotrotz, er starb und in seine Wohnung an der Grossen Drehbahn 36 zog der Wasserträger Johann Wilhelm Bentz (1787-1854) ein. Der war entweder von Haus aus ein Griesgram, oder er kannte keine spannenden Geschichten, jedenfalls mochte er es gar nicht, dass nun die Gassenjungs das "Hummel, Hummel!" hinter ihm herriefen und entgegnete darauf jeweils nur "Mors Mors". Letztere ist eine hanseatisch unfeine Verkürzung von "Klei di an'n Mors!" und dies wiederum eine Aufforderung zu einem Verhalten, die noch ein wenig derber ist als das ähnlich bekannte Zitat aus einem Werk Goethens.

Jedenfalls geriet der "Hummel" in Gestalt von J.W. Bentz vom Hamburger Original zum Hamburger Wahrzeichen und seit einiger Zeit findet man in der Stadt Dutzende von Hummelfiguren auf öffentlichem Grund, mehr oder weniger kunstreich bemalt und gestaltet unter dem Aktionsnamen "Hans Hummel". Hier sind einige davon:

Hauptbahnhof, vor der Wandelhalle (Westausgang)
Hummel 032
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Hummel 095
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Hummel 094
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Hummel 093
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Hummel 092
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